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Deutsch Intern
Institut für Geschichte

PD Dr. Katharina Wojciech

Wissenschaftliche Assistentin
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Institut für Geschichte
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Residenzplatz 2, Tor A
97070 Würzburg

Raum 3.36a

Sprechstunden

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1975 - geboren in Kattowitz/PL

1995–2002 - Studium an der Universität zu Köln, Fächer: Alte Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Französisch, Abschluss: Magistra Artium (Prädikat: 1,7)

2002–2009 - Promotionsstudium an der Universität zu Köln, Fächer: Alte Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Französisch, Titel der Arbeit: „Die Stadtpräfektur im Prinzipat“ (Prädikat der Arbeit: summa cum laude) 

2016 - Habilitation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.; Titel der Arbeit: „Vergangenheit verhandeln. Die athenische Erinnerungskultur im Spiegel politischer Rhetorik“ 


Preise

2017 - Gerhard-Ritter-Preis der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. für die Habilitationsschrift


Stipendien

2015–2016 - Feodor-Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler der Alexander von Humboldt-Stiftung. Tätigkeitsort: Institut Ausonius, Université Bordeaux Montaigne, Frankreich (Einladung von Pierre Fröhlich)

2003–2006 - Graduiertenstipendien der Universität zu Köln


Akademische und andere Tätigkeiten

2019/20 (WiSe) - Vertretung der W3-Professur für Antike Kultur an der Universität Erfurt (Kai Brodersen)

2019 (SoSe) - Vertretung der W3-Professur im Fach Römische Geschichte und Historische Anthropologie (Peter Eich) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

2018–2019 - Lehraufträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

seit 2017 - Privatdozentin am Seminar für Alte Geschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

2010–2017 - Akademische Rätin am Seminar für Alte Geschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (beurlaubt 2015–2016)

2007–2010 - wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für Alte Geschichte der Universität zu Köln für das Projekt: „Prosopographia Imperii Romani“, Träger: Thyssen-Stiftung, BBAW                     

2005–2010 - freiberufliche Tätigkeit im Bereich der Museumsdidaktik in Köln (Römisch-Germanisches-Museum, Prätorium, NS-Dokumentationszentrum)

2009 - Redakteurin für den 12. Band der „Geschichte der Stadt Köln“, Greven Verlag (Horst Matzerath: „Köln in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945“)       

2000–2002 - studentische Hilfskraft am Seminar für Alte Geschichte der Universität zu Köln, bei Prof. Dr. W. Eck


Internationalität, Auslandserfahrung & moderne Sprachkenntnisse

2015–2016 - Humboldtstipendiatin am Institut Ausonius, Université Bordeaux Montaigne, Frankreich, s. unter ‚Stipendien’

2016 - Mitglied der internationalen „Jury du Prix de thèse de l’Université de Bordeaux“ im Rahmen der Exzellenzinitiative „Idex Bordeaux“, Frankreich

2012 - Teilnahme am 6. Deutsch-Französischen Expertentreffen zur Hochschulpolitik, in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin

2011 - einwöchiger Aufenthalt an der ENS Lyon, Frankreich, als Erasmus-Fachkoordinatorin

1998 - zweimonatiges Sprachpraktikum in Courtabœuf (bei Paris), Frankreich

 

Sprachkenntnisse

Polnisch (Muttersprache), deutsch (fließend in Wort und Schrift), französisch (sehr gut in Wort und Schrift), englisch (gut in Wort und Schrift), italienisch und russisch (Grundlagenkenntnisse)


Weitere Qualifikationen

2011 - Teilnahme am fachwissenschaftlichen Kurs „Die Medizin im Hellenismus“ in der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI, München (durchgeführt von Heinrich von Staden)


Forschungsschwerpunkte

Athen im 5./4. Jh. v. Chr.: attische Rhetorik, Erinnerungskultur und kollektives Vergessen

Hellenistisches Kleinasien: Verkäufe der Priester*innenstellen

Römische Kaiserzeit und Spätantike: Recht und Gerichtswesen, Gesellschafts- und Mentalitätsgeschichte, die Stadt Rom (Verwaltung, Versorgung, Alltag, Symbolik)

Epigraphik, Prosopographie

 

Mitgliedschaften                        

Internationales Netzwerk „historiai“ (eine Initiative von Prof. Dr. H.-J. Gehrke und Prof. Dr. A. Möller)

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)

Association Internationale d’Épigraphie Grecque et Latine (AIEGL)


Tagungen, Kongresse, Kolloquien (Organisation)

2014 - Internationale Tagung / Freiburg i. Br.: „Die Verwaltung der Stadt Rom in der Hohen Kaiserzeit. Formen der Kommunikation, Interaktion und Vernetzung“ (13.–15.11.)


Tagungen, Kongresse, Kolloquien (Teilnahme mit Vortrag)

2019 - Historisches Kolloquium / Erfurt; Vortragstitel: „Roma und ihre gotischen Könige – eine Liebe ohne Happy End“ (30.10.)

2016 - Les séminaires d’Ausonius / Bordeaux; Vortragstitel: „De Thésée à Chabrias. Les figures héroïques dans la rhétorique athénienne du IVe siècle“ (29.09.)

2016 - Historikertag / Hamburg: „Glaubensfragen“ (20.–23.09.). Sektionsleitung und Vortrag, Titel der Sektion: „Vergangenheit als Glaubensfrage? Geschichte in der politischen Kommunikation der Antike“, Vortragstitel: „Von Theseus zu Chabrias: Protagonisten historischer Erzählung in der attischen Rhetorik des 4. Jh. v. Chr.“

2015 - Internationale Konferenz zu Ehren von H.-J. Gehrke / Freiburg i. Br.: „Historiographie und Vergangenheitsvorstellungen in der Antike“ (29.–31.10.). Vortragstitel: „Kollektives Vergessen und attische Rhetorik“

2015 - ISHR Conference / Tübingen: „Rhetoric across Cultures“ (28.–31.07.). Vortragstitel: „Erinnern und Erklären. Vergangenheitskonstruktion und Konkurrenzgedanke in attischer Rhetorik“

2015 - Internationale Tagung / Saarbrücken: „Rhetorik, Tragik, Mimesis. Das Wahrheitsproblem in der nachklassischen Geschichtsschreibung“ (19.–21.02.). Vortragstitel: „Geschichte vor Gericht. Wahrheit und Wahrscheinlichkeit als Kriterien in der Vergangenheitsdarstellung attischer Redner“    

2014 - Internationale Tagung / Freiburg i. Br.: „Die Verwaltung der Stadt Rom in der Hohen Kaiserzeit. Formen der Kommunikation, Interaktion und Vernetzung“ (13.–15.11.). Vortragstitel: „Der Stadtpräfekt im stadtrömischen Gerichtswesen“

2014 - Treffen des internationalen Netzwerks „historiai“ / München (25.–26.07.). Vortragstitel: „Wie entsteht Erinnerung? Vergangenheitskonstruktionen in attischer Rhetorik“

2013 - Internationale Tagung / Zürich: „Das Recht der Soldatenkaiser – rechtliche Stabilität in Zeiten politischen Umbruchs?“ (10.–12.04.). Vortragstitel: „'Cum urbem nostram fidei tuae commiserimus' (D. 1,12,1,4). Das officium des Stadtpräfekten zwischen Anspruch und Herausforderung“

2012 - Trinationale Konferenz / Villa Vigoni: „Recht haben und Recht bekommen im Imperium Romanum. Das Gerichtswesen des 6. Jh.s“ (12.–14.11.). Vortragstitel: „Der Praefectus urbis Romae und die römisch-rechtliche Kontinuität unter der Herrschaft der Ostgoten“

2012 - Internationale Tagung / Jena: „Zollwesen im Imperium Romanum“ (13.–15.09.). Vortragstitel: „Stadtrömische Zollstationen im Kontext der Fleischversorgung Roms unter den Severern“  

2012 - Althistorisches Kolloquium / Basel; Vortragstitel: „Praefectus urbi: Magistrat in der res publica oder Agent eines Autokrators?“ (15.05.)

 

A. MONOGRAPHIEN

1. (voraussichtlich 2020): Vergangenheit verhandeln. Die athenische Erinnerungskultur im Spiegel politischer Rhetorik. (Habilitationsschrift).
2. (2010): Die Stadtpräfektur im Prinzipat (Antiquitas I. 57), Bonn: Habelt (Diss.). 

B. AUFSÄTZE UND KLEINERE BEITRÄGE

1. (2019): „Kollektives Vergessen in Athen. Paul Ricœur und die attische Rhetorik.“. In: Möller, Astrid (Hg.): Historiographie und Vergangenheitsvorstellungen in der Antike. Beiträge zur Tagung aus Anlass des 70. Geburtstages von Hans-Joachim Gehrke, Stuttgart: Steiner, 131-147. 
2. (2018): „The Place of Oratory in Fourth-Century Politics and Culture.“ In: Martin, Günther (Hg.): The Oxford Handbook of Demosthenes, Oxford: Oxford University Press, 45–57. 
3. (2018): „Reddere iura foro nec proturbare curules – Der praefectus urbi als Hüter der stadtrömischen Gerichtsordnung.“ In: Wojciech, Katharina / Eich, Peter (Hgg.): Die Verwaltung der Stadt Rom in der Hohen Kaiserzeit. Formen der Kommunikation, Interaktion und Vernetzung. Internationale Tagung in Freiburg 13.–15.11.2014 (Antike Imperien. Geschichte und Archäologie 2), Paderborn: Schöningh, 95–119.
4. (2018): „Einleitung“. In: Wojciech, Katharina / Eich, Peter (Hgg.): Die Verwaltung der Stadt Rom in der Hohen Kaiserzeit. Formen der Kommunikation, Interaktion und Vernetzung. Internationale Tagung in Freiburg 13.–15.11.2014 (Antike Imperien. Geschichte und Archäologie 2), Paderborn: Schöningh, 1–19.
5. (2018): „Geschichte vor Gericht. Wahrheit und Wahrscheinlichkeit als Kriterien in der Vergangenheitsdarstellung attischer Redner.“ In: Blank, Thomas / Maier, Felix (Hgg.): Die sinfonischen Schwestern. Narrative Konstruktion von ‚Wahrheiten’ in der nachklassischen Geschichtsschreibung. Tagung in Saarbrücken 19.–21. Februar 2015, Stuttgart: Steiner, 163–184. 
6. (2016): „Die Gerichtsbarkeit des praefectus urbi über Senatoren unter Theoderich. Verfahrensrechtliche Kontinuität und politischer Pragmatismus.“ In: Haensch, Rudolf (Hg.): Recht haben und Recht bekommen im Imperium Romanum. Das Gerichtswesen der römischen Kaiserzeit und seine dokumentarische Evidenz. Ausgewählte Beiträge einer Serie von drei Konferenzen an der Villa Vigoni in den Jahren 2010 und 2012 (The Journal of Juristic Papyrology, Suppl. 22), Warsaw: University of Warsaw Press, 265–298. 
7. (2015): „Stadtrömische Zollstationen im Kontext der Fleischversorgung Roms unter den Severern“. In: Stickler, Timo / Kritzinger, Peter / Schleicher, Frank (Hgg.), Studien zum römischen Zollwesen. Tagung Jena September 2012, Duisburg: Wellem, 155–178. 
8. (2015): „Cum urbem nostram fidei tuae commiserimus (D. 1,12,1,4). Das officium des Stadtpräfekten zwischen Anspruch und Herausforderung.“ In: Babusiaux, Ulrike / Kolb, Anne (Hgg.), Das Recht der Soldatenkaiser. Rechtliche Stabilität in Zeiten politischen Umbruchs, Tagung an der Universität Zürich 10.–12.4.2013, Berlin: De Gruyter, 172–191. 

C. SAMMELBÄNDE/HERAUSGEBERSCHAFTEN

1. (2018): (gemeinsam mit) Eich, Peter (Hgg.): Die Verwaltung der Stadt Rom in der Hohen Kaiserzeit. Formen der Kommunikation, Interaktion und Vernetzung. Internationale Tagung in Freiburg 13.–15.11.2014 (Antike Imperien. Geschichte und Archäologie 2), Paderborn: Schöningh.

D. REZENSIONEN

1. (2020): „Rez. Cecilia Ricci, Security in Roman Times. Rome, Italy and the Emperors. London/New York 2018“, HZ 310.1, 146-147.
2. (2019): „Rez. Giovanni Marginesu, Callia l’Ateniese. Metamorfosi di un’élite, 421–371 a.C., Historia ES 247, Stuttgart 2016“, Gnomon, 136-139. 
3. (2017): „Rez. Elke Hartmann, Ordnung in Unordnung. Kommunikation, Konsum und Konkurrenz in der stadtrömischen Gesellschaft der frühen Kaiserzeit. Stuttgart, Steiner 2016“, HZ 305.3, 787–788. 
4. (2016): „Rez. Nathan T. Arrington, Ashes, Images, and Memories. The Presence of the War Dead in Fifth-Century Athens, Oxford 2015“, HZ 303.1, 167–168. 
5. (2014): „Rez. Thomas Blank, Logos und Praxis. Sparta als politisches Exemplum in den Schriften des Isokrates, Berlin 2014“, H-Soz-Kult 2014.11.03
6. (2014): „Rez. Bernd Steinbock, Social Memory in Athenian Public Discourse. Uses and Meanings of the Past, Ann Arbor 2013“, Gnomon 86, 236–242. 
7. (2013): „Rez. John Bert Lott, Death and Dynasty in Early Imperial Rome: Key Sources, with Text, Translation, and Commentary, Cambridge, New York 2012“, BMCR 2013.08.11.
8. (2012): „Rez. Sebastian Ruciński, Praefectus Urbi. Le Gardien de l’ordre public à Rome sous le Haut-Empire Romain, Poznań 2009“, ZRG 129, 816–831.