Masterstudiengang

für Regional- und Landesgeschichte

Cultural Landscapes – Landesgeschichten

im transatlantischen Vergleich

 

Zum Wintersemester 2014/15 startet an der Universität Würzburg ein neuer Masterstudiengang, der in einer vergleichenden Weise sich der Entstehung, dem Ausbau und der weiteren Entwicklung der Kulturlandschaften Ohio und Franken widmet. Die Toskana wird als Referenzregion mit herangezogen. Durchgeführt wird der Studiengang in Kooperation zwischen dem History Department der Kent State University, Ohio, USA, und dem Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte der Julius-Maximiliansuniversität in Würzburg.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein BA Geschichte oder BA mit Geschichte als Hauptfach (mindestens 75 ECTS). Ein Schwerpunkt in Regionalgeschichte wird erwartet, ebenso ausreichende Englischkenntnisse. Gewünscht werden eine kulturelle Offenheit und die Bereitschaft, für ein Semester in den USA bzw. für mehrere Wochen in Florenz zu leben. Studiengebühren in den USA bzw. in Italien fallen nicht an. Bei der Suche nach (preislich moderaten) Unterkünften in Kent und Florenz wird die Kent State University Hilfestellung leisten.

Der Studiengang findet im 1. und 4. Semester in Würzburg statt. In einem neuartigen Gruppenkonzept wird im 2. und 3. Semester sowie während des Sommerkurses in Florenz mit amerikanischen Studierenden zusammen studiert. Deshalb sind die Studienplätze auf je fünf deutsche und amerikanische Studierende begrenzt. Letztere werden von KSU ausgewählt. Das 2. Semester findet an der KSU statt, der anschließende Sommerkurs (ca. 4 Wochen) in Florenz (auf einem Campus von KSU mitten in der Stadt) sowie das 3. Semester dann in Würzburg. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der vergleichenden landesgeschichtlichen Methodik sowie in mehreren Praktika in der Region. Damit soll eine eher praktisch-methodische Ausbildung angeboten werden, die die Absolventen zu einem breiteren Berufsspektrum, auch außerhalb von Schule und Universität, befähigen soll. Die enge Zusammenarbeit der Gruppe soll den Aufbau von sozialen und beruflichen Netzwerken begünstigen.

 

Aufgrund der besonderen Ausrichtung sollen zusätzlich Berufsfelder im Bereich der Regionalkultur eröffnet werden, die jenseits von Schule und Universität stehen:

-          EU-Projekte im Rahmen „Europa der Regionen“

-          Regionalprojekte durch Bezirke, Landkreise (u.a. mit EU-Hilfe): Museen, Archive, Tourismus, Vermarktung von Regionen

-          Landesentwicklungsplanungen auf regionaler Ebene – Einbringen der historischen Komponente bei Zukunftsüberlegungen, Schutz regionaler Identitäten

-          Kompetenz im kulturhistorischen hier transatlantischen Vergleich (Sprache, Erfahrungen bei der Bewertung unterschiedlicher Kulturen)

-          Chancen bei Firmen, die sowohl in Europa als auch in den USA agieren.

 

Der Abschluss besteht in einem Master an der Universität Würzburg. Die Leistungen an der KSU werden in einem gesonderten Zertifikat bestätigt.

Da die Semesterabfolgen in Deutschland und USA unterschiedlich sind, beginnt das Anfangssemester bereits am 1. Juli.

Bewerbungen sind bis zum 15. Juli jeden Jahres zu richten an Prof. Dr. Helmut Flachenecker, Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte, Am Hubland, 97070 Würzburg.

Kontakt und weitere Informationen: Prof. Dr. Helmut Flachenecker helmut.flachenecker@uni-wuerzburg.de

 


Das Informationsblatt zum Masterstudiengang „Cultural Landscapes – Landesgeschichten im transatlantischen Vergleich“ können Sie Initiates file downloadhier herunterladen.

Die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) für den Masterstudiengang und die Studienfachbeschreibung (SFB) finden Sie Initiates file downloadhier.

 

Eine To-Do-Liste für den Studienaufenthalt in Kent finden Sie .

 

Einen Artikel aus der Mainpost vom 24. September 2014 zum Masterstudiengang finden Sie Initiates file downloadhier.