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Im Juni 2019 erschien im Schöningh-Verlag als Band 1 der neuen Reihe Antike Imperien die Habilitationsschrift
von PD Dr. Felix K. Maier:

"Palastrevolution. Der Weg zum hauptstädtischen Kaisertum im Römischen Reich des vierten Jahrhunderts".
Im 4. Jahrhundert n. Chr. etablierte Kaiser Theodosius das sogenannte Palastkaisertum und verbrachte einen
großen Teil seiner Regierungszeit in Konstantinopel. Dieser wichtige Umbruch, der eine Tradition begründete,
die in Ostrom bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. andauern sollte, ist insofern erklärungsbedürftig, als sich die römi-
schen Kaiser ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. vor allem durch ihre Rolle als Verteidiger des Reiches an der Front
legitimierten. Die vorliegende Studie analysiert, wie schon seit der Mitte des 4. Jahrhunderts Vorgänger von
Theodosius eine Neudefinition des Kaisertums versuchten und auf welche Weise es erst Theodosius gelang,
das Palastkaisertum als akzeptierte Form der Kaiserherrschaft zu etablieren.

 

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