Intern
Institut für Geschichte

Maximilian Kutzner 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am 
DFG-Projekt zur Geschichte der FAZ
des Lehrstuhls für Neueste Geschichte


Institut für Geschichte
Lehrstuhl für Neueste Geschichte
Am Hubland
97074 Würzburg
E-Mail: maximilian.kutzner@uni-wuerzburg.de

 

Werdegang

Geb. 1989 in Hünfeld

2009-2012 Bachelor Studium Fachjournalistik Geschichte und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2012-2014 Master Studium Geschichte, Schwerpunkt Zeitgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2014-2016 Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung,
Mitglied im Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft

Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG Projekt zur Geschichte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Lehrstuhl für Neueste Geschichte II (Prof. Dr. Peter Hoeres)
an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Dissertation
Köpfe – Themen – Kontroversen. Das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von 1949 bis 1990. 

Stipendien
2014-2016 Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, Mitglied im Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft


Bisherige Forschungsschwerpunkte

Mediengeschichte
Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Geschichte der Innerdeutschen Grenze
Oral History

Konferenzen und Tagungen

  • Deutschlandforschertagung der Bundeszentrale Politische Bildung 2014 – „Was bleibt von der Mauer?“ 30.10.-1.11.2014 in Weimar
    Vortragsthema: „Irgendwann war das dann normal“ – Erinnerungskultur im ehemaligen Grenzgebiet Geisa – Rasdorf. Eine Oral History Studie
  • Doktorandenseminar des Wilhelm Röpke Instituts 11.-12. 2. 2015 in Erfurt (Teilnahme)
  • Wertewandel in Wirtschaft und Arbeitswelt? Arbeit, Leistung und Führung in den 1970er und 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland 26.3. - 28.3.2015 in Mainz
    Vortragsthema:  Vom Überfluss zum Müßiggang? ― Die Wertewandel Debatte in der bundesdeutschen Presse zwischen 1950 und 1990
  • Historisches Kolleg im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Kooperation mit der Werner Reimers Stiftung ― „Varianten das Kapitalismus – der atlantische Raum und Asien“ (26.10-27.10.2015 in Bad Homburg)
  • Forschungskolloquium des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeschichte an der Goethe – Universität Frankfurt am Main 27.10. 2015
    Vortragsthema: Köpfe – Netzwerke – Themen. Das frühe Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (1949-1966)
  • Workshop „Half a day on FAZ: Discussing the History of the Frankfurter Allgemeine Zeitung” 2.12.2015
    Vortragsthema:Minds, Topics, Networks - The economic department of the Frankfurter Allgemeine Zeitung from 1949 until 1990


Mitgliedschaften

Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung
Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft
Wilhelm-Röpke-Institut

Forschung

Teilprojekt "Das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von 1949 bis 1989"

Nur wenige Monate nach Gründung der Bundesrepublik im Mai 1949 wurde in Frankfurt am Main eine Zeitung ins Leben gerufen, die in den folgenden Jahren zu einem Leitmedium für Politik, Wirtschaft und Kultur werden sollte: die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Ihr Wirtschaftsressort stieg zu einem wichtigen publizistischen Streiter für die Soziale Marktwirtschaft auf; auch dank der guten Beziehungen zwischen den Journalisten und dem Bundeswirtschaftsministerium unter Ludwig Erhard. In dieser Arbeit wird das wechselseitige Verhältnis von Medien und Wirtschaftspolitik untersucht. Welchen Einfluss hatte das Ressort etwa in der Debatte um das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung in den 1950er Jahren? Wie positionierten sich die Journalisten zu den wirtschaftlichen Krisen der 1970er Jahre? Wie nutzten Gastautoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft den Wirtschaftsteil als Öffentlichkeitsplattform? Diese und weitere Fragen werden anhand einer breiten Quellenbasis analysiert, zu der neben Zeitungsartikeln der Jahre 1949 bis 1989 auch Nachlässe, Ministeriumsakten und Universitätsbestände zählen.

Die Geschichte dieses Ressorts zeigt verschiedene Epochen der Wirtschaftspublizistik in Deutschland auf. Das gestiegene Interesse an Wirtschaftspolitik seit den 1960er Jahren ist auf die hoch professionalisierte Berichterstattung der Tageszeitungen wie der FAZ zurückzuführen. Ein Blick in die Geschichte ihres Wirtschaftsteils verdeutlicht, dass der Erfolg wirtschaftspolitischer Programme, wie der Sozialen Marktwirtschaft, eng mit ihrer medialen Darstellung verbunden ist. Abstrakte Wirtschaftspolitik bedarf einer umfangreichen medialen Umrahmung, um Akzeptanz zu erhalten. 

Publikationen
  • „Irgendwie ist das dann normal“. Alltagsgeschichte im Grenzebiet der DDR, in: Horch und Guck. Zeitschrift der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig 78 (2004), S. 42-48.
  • Alltagsleben im Grenzgebiet. Ein Oral History Projekt, in: Deutschland Archiv Online, 26.08.2013, Link: http://www.bpb.de/167570.
  • Stephan Bocskay im Spiegel seiner Briefe – Adeliges Selbstverständnis im siebenbürgischen Aufstand von 1604, in: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 37 (2014), S. 181-191.
  • Köpfe- Themen- Netzwerke: Das Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den wirtschaftspolitischen Diskussionen der 1950er Jahre, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 4 (2014), S. 488-499.
  • Vom „Fluch der Unterbelastung“ zur „Last der reifen Jahre“ ― Die Wertewandel Debatte in der bundesdeutschen Presse zwischen 1950 und 1990 (erscheint 2016)
  • Der Salamander Generaldirektor und das Frankfurter Weltblatt ― Alex Haffner und die frühen Jahre der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (erscheint 2016)
Kontakt

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97074 Würzburg

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