Informationen zu den Bachelorstudiengängen

1. Modularisierung

Seit dem Wintersemester 2009/10 sind alle Studiengänge des Instituts für Geschichte modularisiert. Die alten Magisterstudiengänge wurden von den Bachelor- und Masterstudiengängen abgelöst. Trotz dieser Umstellung hat sich das Institut für Geschichte bemüht, sowohl den Studenten als auch den Dozenten möglichst viele der Freiheiten, die ein geisteswissenschaftliches Studium immer geboten hat, auch in das modularisierte Studium hinüber zu retten. Wir denken, dass uns das gelungen ist und das positive Feedback von Studentenseite bestärkt uns in dieser Ansicht.

Als Studenten des Faches Geschichte können Sie nach wie vor aus einer breiten Palette an Veranstaltungen auswählen und ihr Studium ganz individuell planen und gestalten. Es gibt fast keine konsekutiven Schritte innerhalb der einzelnen Studiengänge, so dass es kein Beinbruch ist, wenn man in einem bestimmten Semester einmal nicht in sein Wunschseminar kommt. Das Studium verlängert sich dadurch nicht zwangsläufig, wie das in vielen anderen Fächern der Fall ist. Zudem gibt es für alle Pflichtveranstaltungen im Fach Geschichte eine große Auswahl an Parallelveranstaltungen und damit auch Parallelterminen. Das erleichtert die Organisation Ihres Studiums ungemein, denn Sie können damit flexibel auf Fixtermine in etwaigen Zweitfächern reagieren. Nutzen Sie diese Möglichkeiten und nutzen Sie vor allem auch die Freiheiten, die Ihnen das Studium der Geschichte nach wie vor bietet.

 

2. ASPO der Uni Würzburg

Die rechtliche Grundlage für alle Bachelor- und Masterstudiengänge in Würzburg bildert die "Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung" (ASPO). Sie regelt die Studiendauer, mögliche Fächerkombinationen, die Anzahl der ECTS-Punkte pro Semester und enthält prüfungsrechtliche Vorgaben.

Unter anderem bestimmt die ASPO, dass ein Bachelorstudium eine Regelstudienzeit von sechs Semestern hat, 180 ECTS-Punkte umfasst und pro Semester im Schnitt 30 ECTS-Punkte zu erwerben sind. Diese verteilen sich idealtypisch auf die gewählten Fächer. In einem Ein-Fach-Bachelor (BA180) sind pro Semester alle 30 ECTS-Punkte in diesem Fach zu erwerben, in einem Hauptfach/Nebenfach-Studiengang (BA120 in Kombination mit BA60) ist die Verteilung 20 zu 10 ECTS-Punkte und bei zwei gleichberechtigten Hauptfächern (zwei Mal BA85) 15 zu 15 ECTS-Punkte.

Nach diesem strengen Schema richten sich unter anderem auch die weiter unten aufgeführten Studienverlaufspläne. Deren Einteilung ist aber IDEALTYPISCH und hat mit der Realität nur wenig bis gar nichts zu tun. Viel wichtiger als der unrealistische Versuch, sich an dieses juristische Korsett zu halten, ist es, dass man sich zum Ziel setzt, jedes Semester fächerübergreifend mind. 30 ECTS-Punkte zu erreichen, da man sonst sein Studium nicht in der Regelstudienzeit abschließen kann. Dass man dabei in einem Hauptfach mehr ECTS-Punkte erwirbt als in einem Nebenfach, ergibt sich schon aus der größeren Anzahl an zu absolvierenden Modulen im Hauptfach.

 

3. Fachspezifische Bestimmungen und Studienfachbeschreibungen

Auf Basis der ASPO wurden die einzelnen Bachelorstudiengänge im Fach Geschichte konzipiert. Dafür wurden für jeden Studiengang Fachspezifische Bestimmungen (FSB) und eine Studienfachbeschreibungen (SFB) entworfen. Die SFBs enthalten unter anderem auch eine Liste aller für den Studiengang relevanten Module, gegliedert in einen Pflichtbereich (alle Module müssen im Laufe des Studiums absolviert werden), evtl. einen Wahlpflichtbereich (eine bestimmte Anzahl an ECTS-Punkten muss erreicht werden) und allgemeine und fachspezifische Schlüsselqualifikationen.

Nachstehend finden Sie die FSB und SFB nach der ASPO 2009 (gültig für alle Studierenden, die ihr Studium vor dem Wintersemester 2015/16 aufgenommen haben) und nach der ASPO 2015 (gültig für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2015/16 aufgenommen haben.

4. Flyer der Fachschaft

Die Fachschaft der Philosophischen Fakultät hat für jeden Studiengang im Fach Geschichte eigene Übersichtspläne erstellt, auf denen die wichtigsten Informationen zusammengefasst sind. Vor allem bieten sie einen leicht verständlichen Überblick über alle zu belegenden Module. Die Übersichtspläne sind direkt bei der Fachschaft erhältlich.

 

 

5. Studienverlaufspläne (nach ASPO 2009)

Die Studienverlaufspläne stellen einen idealtypischen, weitgehend konstruierten Studienablauf vor. Sie stellen lediglich eine Empfehlung dar und sollen keinesfalls eine individuelle Studienplanung ersetzen. Insbesondere die Aufbaumodule müssen nicht in der im Studienverlaufsplan idealtypisch angegebenen Abfolge belegt werden. Die Reihenfolge ist grundsätzlich frei wählbar. Und es ist immer sinnvoller, alle Veranstaltungen eines Moduls in nur einem Semester zu belegen als derart willkürlich zerstückelt wie in den Studienverlaufsplänen. Die wenigen Restriktionen, die es für die Belegung von Modulen im Fach Geschichte gibt, finden Sie in der jeweiligen Studienfachbeschreibung. Die beiden wichtigsten Beschränkungen sind, dass Sie das Spezialisierungsmodul erst ablegen sollen, wenn Sie mindestens 4 von 5 Aufbaumodulen absolviert haben und dass Sie erst dann Vertiefungsmodule besuchen sollen, wenn Sie alle Aufbaumodule absolviert und die Spezialisierungsmodulprüfung bestanden haben.

Da sich die Studienverlaufspläne in der Vergangenheit nicht bewährt haben, werden für die Studiengänge nach der ASPO 2015 keine Studienverlaufspläne mehr erstellt.

6. Modulbeschreibungen nach ASPO 2015

Für jedes Modul, das Sie besuchen müssen, gibt es eine eigene Modulbeschreibung. Die Modulbeschreibungen für die Studiengänge nach ASPO 2015 werden zentral bereitgestellt. Die für das Fach Geschichte maßgeblichen Modulbeschreibungen finden Sie hier.

 

 

7. Modulbeschreibungen nach ASPO 2009

Für jedes (Teil-)Modul, das Sie besuchen müssen, gibt es eine eigene (Teil-)Modulbeschreibung. In der nachstehenden Liste finden Sie alle Modulbeschreibungen, die für ein Bachelorstudium im Fach Geschichte relevant sind. Bitte beachten Sie, dass Sie nicht alle diese Module absolvieren müssen. Manche sind nur für bestimmte Studiengänge (z.B. BA120) relevant, andere dagegen müssen in jedem Studiengang besucht werden (z.B. die Aufbaumodule). Welche Module Sie besuchen müssen, entnehmen Sie bitte den SFBs, den Flyern der Fachschaft oder den Studienverlaufsplänen, wobei einzig die SFBs rechtlich verbindliche Angaben enthalten. Die Angaben in den Flyern der Fachschaft und in den Studienverlaufsplänen erfolgen ohne Gewähr.

Die Dateinamen der Modulbeschreibungen bestehen aus einer Kurzangabe, für welchen Studiengang das Modul relevant ist, dem abgekürzten Modulnamen und der jedes Modul eindeutig identifizierenden sog. Kurzbezeichnung, die dieses Modul in den SFBs und den Studienverlaufsplänen hat. Bei den Teilmodulbeschreibungen kommt noch die Prüfungsnummer (PNR) hinzu. (Prüfungsleistungen werden immer beim Teilmodul verbucht. Daher ist die PNR des Teilmoduls von größerer Wichtigkeit als die PNR des Gesamtmoduls. Diese wird eigentlich nur vom Computersystem sb@home benötigt.)

Die wichtigsten Abkürzungen in den Dateinamen sind LA (Lehramt), BA (Bachelor), HH (Historische Hilfswissenschaften), GES (Geschichte), AG (Alte Geschichte), MAG (Mittelalterliche Geschichte), NG (Neuere Geschichte), NEG (Neueste Geschichte), LAG (Landesgeschichte), TM (Teilmodul), PNR (Prüfungsnummer), M (Modul).

Module, die nur für den BA120 relevant sind