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Neueste Geschichte

Marianne-Plehn-Programm

18.02.2026

Die Studienstiftung des deutschen Volkes hat Herrn Alexander Leyde in das Marianne-Plehn-Programm aufgenommen. Damit einher geht auch die Aufnahme in das Elitenetzwerk Bayern sowie die Schaffung einer Viertelstelle, die Herr Leyde am hiesigen Lehrstuhl für Neueste Geschichte antritt.

Reuters, in: SZ vom 7./8. März 1998 (Nr. 55), S. 7.

In seinem Dissertationsprojekt "Der öffentliche Krieg. Deutsche und französische Debatten über den Kosovokonflikt, 1998–2001" setzt sich Herr Leyde aus einer medienhistorischen Perspektive mit einem Krieg auseinander, der besonders aufgrund der unmandatierten Nato-Intervention 1999 auch heute noch politisch aufgeladen ist. Deutschlands und Frankreichs zeitgenössische Öffentlichkeiten stehen im Fokus. Welche nationalen Besonderheiten existierten und inwiefern kann von gemeinsamen Erfahrungen gesprochen werden? Vor dem Hintergrund einer Militärgeschichte, die sich mit Medien in bewaffneten Konflikten auseinandersetzt, gilt es also auch, eine ideengeschichtliche Fragestellung zu beantworten. Ziel ist, das Außenpolitikverständnis beider Länder herauszuarbeiten.